Lecksuche

Vor der eigentlichen Messung der Luftdurchlässigkeit des Gebäudes muss eine Leckagesuche durchgeführt werden. Damit wird im ersten Schritt sichergestellt , dass das Gebäude einen prüffähigen Zustand aufweist und dass anschließend eine DIN gerechte Messung durchgeführt werden kann. Die gefundenen Leckagen müssen umgehend nachgearbeitet- und im Prüfbericht dokumentiert werden. Für die Interpretation des Messergebnis ist die Leckageortung äußerts wichtig, damit ggf. ein etwas ungewöhnlicher Messwert auch bewertet werden kann.

 

Bauliche Voraussetzung für die Prüfung

  • Massiven Außenwände müssen innenseitig vollflächig verputzt sein
  • Fenster und Türen müssen gesetzt und eingeputzt sein
  • Luftdichtende Anschlüsse zwischen verschiedenen Bauteilen sollten hergestellt sein
  • Estrich sollte noch nicht eingebracht sein, um Anbindungen im Boden- oder Zwischendeckenbereich kontrollieren zu können
  • Die Luftdichtungsschicht im Leichtbaubereich (z. B. PE-Folie) sollte vollständig angebracht und gelattet sein
  • Alle Durchführungen durch die Gebäudehülle für Elektro-, Sanitär-, Heizungs- und Lüftungsinstallationen sollten ausgeführt sein

Sichtbare Undichtheiten

An den beiden Gebäude sind deutlich die Luftundichtheiten zu erkennen, die leichte Schneedecke ist genau an den Stellen des Luftaustritts geschmolzen. Beim Dach ist nur zu beachten, dass die sichtbaren Stellen nicht unbedingt genau die Leckagestellen darstellen müssen, da die warme Luft aus dem Wohnraum in der Lattungsebene nach oben steigt und dort dann erst austritt. Beim rechten Foto sind aber die merklichen Undichtheiten am Dachfenster genaus zu erkennen. Hier wurden die Dampfbremsfolien nicht sauber mit dem Fensterrahmen des Dachfensters verklebt.

            

 

Die beide Thermogramme zeigen ebenfalls Luftundichtheiten an der Gebäudehülle. Am linken Objekt ist die Eingangstüre zum einen energetisch nicht sehr gut ausgeführt und zum anderen sind im oberen Bereich Undichthieten zu erkennen, da hier der Türschluss nicht optimal war. Am rechten Gebäude sind die Undichthieten am Dach derart massiv, dass der Dachbereich an den Luftaustrittsstellen merklich wärmer ist und dadurch auch gut mit der Thermografieaufnahme sichtbar gemacht werden konnte.

             

 

 

 

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